Rückblick 2022

Viel Publikum, gute Stimmung und solide Finanzen: Das 21. PinkPanorama Filmfestival
Luzern darf als veritabler Erfolg gelten. Die Eröffnung und der Abschluss fanden sogar vor
ausverkauften Rängen im stattkino statt.

Präsident Manuel Bamert bei der Eröffnunsrede

«Das gemeinsame Kinoerlebnis ist ein wesentlicher Teil von dem, was das PinkPanorama
ausmacht. Ganz egal, ob man sich selbst als queer identifiziert oder nicht: Das Interesse am
queeren Kino verbindet uns», begrüsste der neue Präsident des Filmfestivals, Manuel
Bamert, die Zuschauer:innen in seiner Eröffnungsrede vor vollen Rängen im stattkino.

Das Programm des Festivals 2022 umfasste insgesamt zehn Vorstellungen an vier Tagen,
vom 9. bis 12. November. Highlights waren unter anderem der Besuch der Schauspielerin
Judith Altenberger, einer der Hauptdarstellerinnen des Films «Breaking the Ice», den wir als
Schweizer Premiere zeigen konnten, und das Live-Interview mit Giorgi Tabagari, Protagonist
des Films «March for Dignity» und Mitorganisator der Pride in Tiflis, der direkt aus Georgien
zugeschaltet wurde.

Üppig und schön gedecktes Buffet am Gönner:innen Apéro

Übers Ganze gesehen lag die durchschnittliche Auslastung bei fast 65 Prozent. Angesichts
der schwierigen Ausganslage, in der sich allgemein die Kinolandschaft gegenwärtig befindet,
ist das ein hervorragender Wert. Auch die legendäre Abschlussparty war gut besucht und
hielt Feierwillige bis spätnachts im Untergeschoss des Bourbakis.

Für den Verein hinter dem Festival ist diese Bilanz umso erfreulicher, als nach dem
Jubiläumsfestival vom Vorjahr im Vorstand und im erweiterten Organisationskomitee ein
Generationenwechsel vollzogen wurde. Die neuen Kräfte konnten sich nun bewähren und
zusammen mit den langjährigen Stützen den Grundstein für die Zukunft dieses queeren
Events legen – auf dass das PinkPanorama die Zuschauer:innen auch in kommenden
Jahren in Scharen anzieht.