2025 · 118 Min. · Kanada · F/d
Regie: Xiaodan He
Sa, 21. November 2026 · 20.45 Uhr · Bourbaki
#migration #verlangen #neuanfang
Feng Xia, eine 53-jährige chinesische Einwanderin und Mutter, die in Montreal lebt, hat ihr Leben lang im Zeichen der Pflicht gestanden: gegenüber ihrer Familie, ihrer Kultur und einer lieblosen Ehe. Doch als sie Camille kennenlernt, eine temperamentvolle junge Québécoise, erwacht ein lange unterdrücktes Verlangen. Im milden und fröhlichen Sommer von Montreal wagt Feng Xia den radikalen Schritt, sich für sich selbst zu entscheiden, und sich auf eine Reise der verbotenen Liebe und der längst überfälligen Selbstfindung zu begeben. Ihr Erwachen wird zu einer tiefgreifenden Auseinandersetzung mit Identität, Exil und dem hohen Preis der Befreiung.
«Montréal, ma belle» ist einer der ersten Filme, welcher die Geschichte einer unterdrückten, lesbischen Frau ins Zentrum stellt, und wurde zurecht schon an zahlreichen Festivals gezeigt und prämiert. In ihrem zweiten Langspielfilm verwebt die Regisseurin Xiaodan He gekonnt eigene Erlebnisse und feine Beobachtungen der Identitätssuche immigrierter Chines:innen.
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