Yo impossible

Patricia Ortega, Venezuela/Kolumbien 2018, 97 Min., Spanisch/d

Sonntag, 17. November, 17.30 Uhr, stattkino

Ariel (Lucía Bedoya) ist eine junge Schneiderin aus einer armen Region des ländlichen Venezuela. Ariels Alltag wechselt zwischen der Arbeit in einer Kleiderfabrik, der Betreuung ihrer krebskranken Mutter und der erzwungenen konventionellen Beziehung mit dem Sohn von Familienfreund*innen. Nach ihrer ersten gescheiterten und sehr schmerzhaften sexuellen Begegnung entdeckt Ariel das Geheimnis, von dem ihre Familie versucht hat, es vor ihr zu verbergen. Sie wurde intergeschlechtlich geboren, wuchs aber nach einer «Korrektur»-Operation als Mädchen auf. Als Ariel sich zusätzlich in eine selbstbewusste Frau verliebt, ändert ihre Selbstwahrnehmung. Soll sie als sozial akzeptierte, aber unterdrückte Frau weiterleben oder ihren Weg als intergeschlechtliche Person gehen?
Der Film ist mehr als ein ein Spielfilm über Intergeschlechtlichkeit. Er zeigt auf, wie wir den physischen Körper unsere geistliche und spirituelle Identität bestimmen lassen und wie schwierig es ist, diese Identität umzudenken.

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