Para Aduma/Red Cow

Tsivia Barkai, ISR 2018, 90 Min., Heb./d

Donnerstag, 8. November, 18.30 Uhr, stattkino

Benny ist anders als alle anderen um sie herum. Sie hat den Namen eines Jungen, ist ein Einzelkind, die Mutter starb bei ihrer Geburt. Bennys Haar ist so rot wie das Fell des geschätzten Kalbes ihres fürsorglichen, aber fundamentalistischen Vaters Joshua, von dem er glaubt, dass es die Rettung bringen wird. Sie leben in einer jüdischen Siedlung in Jerusalem im Herzen des muslimischen Stadtteils Silwan, wo Joshua ein wichtiger Mentor für ihre Religionsgemeinschaft ist. Allmählich hinterfragt sie die Wahrheiten, die sie früher für selbstverständlich hielt. In den Tagen vor der Ermordung von Yitzhak Rabin wird ihr Vater immer mehr vom roten Kalb besessen. Benny treibt immer weiter weg von dem religiösen, utopischen Nationalismus ihres Vaters und verliebt sich in Yael.

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