Marvin ou la belle éducation

Anne Fontaine, FRA 2017, 115 Minuten, F/d
Deutschschweizer Premiere
mit Isabelle Huppert

Samstag, 10. November, 21.00 Uhr, stattkino

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Martin Clement, geboren als Marvin Bijou, ist entkommen. Dem Dorf seiner Kindheit. Der Tyrannei seines Vaters. Der Resignation seiner Mutter. Den Schikanen seiner
Geschwister und Mitschüler. Allen, die ihn nicht verstehen wollten, weil er anders war als sie. Aber es gab auch Verbündete. Seine Lehrerin Madame Clement, die ihm die Welt des Theaters zeigte und deren Namen er voll Dankbarkeit annahm.
Für ihr authentisches Porträt eines schwulen Jungen, der sich von seiner prekären Herkunft befreit und gegen alle sozialen und kulturellen Widerstände zu einer eigenen, künstlerischen Stimme findet, wechselt Regisseurin Anne Fontaine zwischen Marvins schwieriger Vergangenheit in der französischen Provinz und Martins verheissungsvoller Gegenwart in der Pariser Bohème hin und her. Martins mitreissende Geschichte einer queeren Selbstermächtigung wurde vom Leben des Schriftstellers Édouard Louis inspiriert.

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